Die Geschichte der Sammlung

Das Van Gogh Museum wurde 1973 eröffnet. Anfänglich wurden fast ausschließlich Werke aus der Sammlung der Familie Van Gogh gezeigt, die Vincents jüngerer Bruder Theo, der Kunsthändler war, aufgebaut hatte. Vincent hatte ihm viele seiner Arbeiten überlassen. Theo sammelte und handelte auch mit Bildern anderer Maler des 19. Jahrhunderts wie Paul Gauguin, Camille Pissarro und Adolphe Monticelli. Theos Witwe, Jo van Gogh-Bonger, bewahrte einen wichtigen Teil der Sammlung. Dank ihres Sohnes Vincent Willem van Gogh fand diese, inzwischen im Besitz der Vincent van Gogh Stiftung, ein Unterkommen in dem von Gerrit Rietveld entworfenen Museum. Die Sammlung, eine Dauerleihgabe der Stiftung, wurde im Laufe der Jahre um viele Ankäufe, Leihgaben und Schenkungen erweitert.

Portret van Van Gogh, zonnebloemen schilderend

Infolge einer gezielten Strategie beim Erwerb neuer Werke entwickelte sich das Van Gogh Museum in den vergangenen Jahren zu einem vielseitigen ‘Museum des 19. Jahrhunderts’, für das Arbeiten verschiedener Stile wie Realismus, Impressionismus und Symbolismus gesammelt werden. Außerdem werden Werke von Künstlern präsentiert, die Van Gogh bewunderte, zukunftsweisende Zeitgenossen wie Paul Gauguin und Georges Seurat, aber auch traditionelle Maler wie Ary Scheffer.

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